Dienstag, 24. Mai 2016
2016-05-24 Sepilok Sun Bear Conservation Centre
Gleich neben den Orang Utans gibt es ein Gelände in dem
Malaienbären gepflegt und für die Auswilderung aufgepäppelt werden. Viele Tiere
sind verletzt oder noch Jung und müssen daher gezielt trainiert werden, um dann
in der Wildnis überleben zu können.
2016-05-24 Sepilok Orang Utan Reha Centre
Wieder zeitig am Morgen ging es ohne Frühstück mit dem
Boot von Selingan nach Sandakan, wo wir dann das Frühstück erhielten. Danach
stiegen wir in einen Bus und dieser brachte uns und unseren Guide ins ‚Sepilok
Orang Utan Rehabilitation Centre‘.
Dort werden kranke Tiere gesund gepflegt, Waisen-Babys trainiert
und dann wieder ausgewildert. Für das Publikum werden die Tiere zweimal am Tag
gefüttert. Ob die Orang Utans aber tatsächlich kommen ist immer ungewiss. Wenn
sie im Dschungel genug Futter zu fressen finden, kommen sie nicht zu den
Futterplätzen. Viele Besucher bekommen dann, trotzdem sie lange gewartet haben,
kein einziges Tier zu Gesicht.
Wir hatten wieder Glück uns sahen schon beim Hinweg zum
ersten Futterplatz den ersten Orang Utan durch die Bäume tanzen.
Beim der Outdoor-Feeding-Platform sitzt der Zuseher in einer
Halle hinter Glas, während die Tiere auf einer Plattform Futter erhalten.
Die Open-Feeding-Platform ist eine Holztribüne auf der die
Zuschauer vor sich hinschwitzen, dafür aber von den Tieren eine gute Show
geliefert bekommen.
Sozusagen als Draufgabe, konnten wir auf dem Rückweg noch
beobachten, wie eine Mutter ihr Baby fürsorglich von Baum zu Baum durch den
Dschungel führte.
2016-05-23 Selingan Turtle Watch
Auf diesen Programmpunkt haben wir uns schon lange
gefreut. Einmal eine Schildkröte bei der Eiablage sehen, das haben wir uns
schon lange gewünscht.
Nach dem Abendessen warteten wir geduldig knappe zwei
Stunden bis es endlich hieß: eine Schildkröte ist angekommen. Von einem Ranger
wurden wir an den Strand geführt, wo schon ein
Tier fleißig mit der Eiablage beschäftigt war.
Die gelegten Eier wurden der Schildkröte sofort
weggenommen und zu einer sicheren Brutstation gebracht. Dort wurden die Eier
wieder im Sand eingegraben und nach 50-60 Tagen sollten daraus kleine
Schildkröten schlüpfen.
Als großes Finale konnten wir zuschauen, wie bereits
geschlüpfte Schildkröten in die Freiheit entlassen wurden. Kaum in den Sand
gesetzt, beeilten sind die Kleinen, so schnell als möglich das Meer zu
erreichen. Wen überhaupt wird von den 46 Babys höchsten eines zu einer
stattlichen Schildkröte heranwachsen und dann nach 30 Jahren wieder hier her
kommen um diesmal selbst Eier abzulegen.
2016-05-23 Selingan Schnorcheln
Da wir bis zum Abendessen Freizeit hatten, stürmten wir
nach dem Mittagessen gleich zum Strand. Was Schwimmer an diesem Strand nicht
mögen (Korallen gleich am Strand), war für uns optimal. Schnell hatten wir uns
bereit für das Schnorcheln gemacht und schon sprangen wir ins Wasser.
Über drei Stunden haben wir an diesem Nachmittag die Unterwasserwelt
genossen. Das Wasser war warm, die Sicht auch einigermaßen und der
Fischreichtum auch in Ordnung. Nur die Strömung machte die Sache etwas
anstrengend. Schließlich sind wir aber zufrieden aus dem Meer geklettert und
waren froh diese Destination gebucht zu haben.
2016-05-23 Von Abai nach Selingan
Nach diesem ungewöhnlichen Frühstück ging es zu unserem
letzten Aufenthalt auf Borneo, auf die Insel ‚Selingan‘. Um auf diese Insel zu
gelangen fuhren wir zuerst ca. 1 Stunde den ‚Kinabantangan‘ stromabwärts nach
‚Sandakan‘
Dort ließen wir unser großen Gepäck zurück, nahmen das
Daypack und wurden mit einem anderen Boot auf die Insel ‚Selingan‘ gebracht.
Die Insel liegt wie eine Perle im Meer. Berühmt ist sie, da hier ein
Schildkrötenschutzprogramm praktiziert wird, das zur Arterhaltung der ‚Grünen
Meeresschildkröte‘ beitragen soll.
2016-05-23 Abai Morning Cruise
Früh morgens ging es zu unserer letzten
Dschungelaktivität los. Eine 1 ½ stündige Bootsfahrt auf dem 'Kinabantangan‘ stand auf dem Programm. Das
Wetter war strahlend, wir weniger (da es unser letzter Tag auf dieser Loge war) und so ging es den Fluss stromaufwärts bis zu
einem kleinen Kanal. Diesen fuhren wir, entlang von Mangrovenbäumen, durch und
landeten in einem See.
Anschließend gab es in der Lodge ein deftiges Frühstück.
Noch nie haben wir in der Nachbarschaft eines Schweines, eines Warans und einer
Horde Affen, die uns unser Essen abluchsen wollten, unser Frühstück gegessen.
Hier war es sehr idyllisch und ruhig bis wir lautes
Affengeschrei hörten. Noch einmal bot uns eine Nasenaffenfamilie eine tolle
Show indem sie spektakulär von Ast zu Ast sprangen.
2016-05-22 Abai Nightwalk
Nach der Elefanteneuphorie und einem guten Abendessen
stand noch eine Nachtwanderung auf dem Programm. Wanderung war ein wenig
übertrieben, da wir nur auf einem Steg eine Runde durch die Anlage gingen.
Ein paar Tiere konnte unser Guide doch entdecken. Uns hat aber die nächtliche Dschungelatmosphäre am besten gefallen.
Ein paar Tiere konnte unser Guide doch entdecken. Uns hat aber die nächtliche Dschungelatmosphäre am besten gefallen.
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