Dienstag, 24. Mai 2016

2016-05-23 Selingan Schnorcheln

Da wir bis zum Abendessen Freizeit hatten, stürmten wir nach dem Mittagessen gleich zum Strand. Was Schwimmer an diesem Strand nicht mögen (Korallen gleich am Strand), war für uns optimal. Schnell hatten wir uns bereit für das Schnorcheln gemacht und schon sprangen wir ins Wasser.

Über drei Stunden haben wir an diesem Nachmittag die Unterwasserwelt genossen. Das Wasser war warm, die Sicht auch einigermaßen und der Fischreichtum auch in Ordnung. Nur die Strömung machte die Sache etwas anstrengend. Schließlich sind wir aber zufrieden aus dem Meer geklettert und waren froh diese Destination gebucht zu haben.






2016-05-23 Von Abai nach Selingan

Nach diesem ungewöhnlichen Frühstück ging es zu unserem letzten Aufenthalt auf Borneo, auf die Insel ‚Selingan‘. Um auf diese Insel zu gelangen fuhren wir zuerst ca. 1 Stunde den ‚Kinabantangan‘ stromabwärts nach ‚Sandakan‘

Dort ließen wir unser großen Gepäck zurück, nahmen das Daypack und wurden mit einem anderen Boot auf die Insel ‚Selingan‘ gebracht. Die Insel liegt wie eine Perle im Meer. Berühmt ist sie, da hier ein Schildkrötenschutzprogramm praktiziert wird, das zur Arterhaltung der ‚Grünen Meeresschildkröte‘ beitragen soll.





Wir bezogen unser Zimmer und testeten vor dem Mittagessen noch kurz das Meer. Sauber und warm wie eine Badewanne. Leider beginnen die Korallen gleich am Strand, sodass schwimmen im Meer nicht so einfach ist.



2016-05-23 Abai Morning Cruise

Früh morgens ging es zu unserer letzten Dschungelaktivität los. Eine 1 ½ stündige Bootsfahrt auf dem 'Kinabantangan‘ stand auf dem Programm. Das Wetter war strahlend, wir weniger (da es unser letzter Tag auf dieser Loge war) und so ging es den Fluss stromaufwärts bis zu einem kleinen Kanal. Diesen fuhren wir, entlang von Mangrovenbäumen, durch und landeten in einem See.







Hier war es sehr idyllisch und ruhig bis wir lautes Affengeschrei hörten. Noch einmal bot uns eine Nasenaffenfamilie eine tolle Show indem sie spektakulär von Ast zu Ast sprangen.



Anschließend gab es in der Lodge ein deftiges Frühstück. Noch nie haben wir in der Nachbarschaft eines Schweines, eines Warans und einer Horde Affen, die uns unser Essen abluchsen wollten, unser Frühstück gegessen.









2016-05-22 Abai Nightwalk

Nach der Elefanteneuphorie und einem guten Abendessen stand noch eine Nachtwanderung auf dem Programm. Wanderung war ein wenig übertrieben, da wir nur auf einem Steg eine Runde durch die Anlage gingen.
Ein paar Tiere konnte unser Guide doch entdecken. Uns hat aber die nächtliche Dschungelatmosphäre am besten gefallen.






2016-05-22 Abai Elefant River Cruise

Heute hatten wir die letzte Chance während einer Bootsfahrt Elefanten zu sehen. Wir hatten die Wahl vielleicht Elefanten oder sicher Affen zu sehen. Wir waren uns mit den Engländern gleich einig. Affen haben wir hier schon gesehen, aber noch keine Elefanten. Also auf zu Elefantenjagd.

Diesmal fuhren wir (insgesamt vier Boote) stromaufwärts und immer wieder gingen die Guides an Land um nach Spuren zu suchen. Meistens fanden sie jede Menge frischen Mist, aber die Elefanten ließen sich nicht blicken. Gute zwei Stunden waren wir unterwegs, als endlich der ersehnte Ruf ertönte: ‚Elefanten‘. Vier Boote zwängten sich dann vom Fluss aus in einen kleinen Kanal und endlich zeigten sich auch die gesuchten Tiere.





Die Lichtverhältnisse waren nicht mehr sehr fotografenfreundlich, aber wir konnten die Herde ziemlich lange Beobachten. Einfach toll wie diese Tiere mit einander umgehen. Da die Böschungen zum Kanal ziemlich steil und matschig waren, hatten die Elefanten Probleme beim Erklettern der Böschung.

Eine Mutter stupste mit ihrem Kopf immer wieder ihr Baby von hinten an, damit das Kleine sicher auf die hinaufklettern konnte.

Ein großer Elefant rutschte immer wieder auf der steilen Böschung mit seinen Füßen ab. Da kam ein jüngerer Elefant, legte sich halb ins Wasser und halb an die Böschung. Der Große stieg nun auf den Rücken des Jüngeren, verwendete ihn als Stufe, und gelangte so auf die Böschung.



Da schon die Nacht hereinbrach, fuhren wir wieder, bei fast vollständiger Dunkelheit, zurück in unsere Lodge.

Einen Stopp mussten wir allerdings noch machen. Auf einem Mangrovenbaum saßen hunderte ‚Fire Flyes‘ (Glühwürmchen?). Der Baum leuchtet in der Finsternis wie ein Weihnachtsbaum.

 Nun hatten wir eigentlich alle Tiere, die wir hier in Malaysia sehen wollten gesehen. Wenn wir uns unter den anderen Touristen so umhörten, hatten nicht viele so ein Glück.

2016-05-22 Abai Tree-Planting-Tour

Da unsere weite Reise natürlich die CO2-Bilanz ganz schlecht aussieht, haben wir uns, als kleine Wiedergutmachung, einem Aufforstungsprojekt angeschlossen. Unsere Gruppe, die nun aus unserem Guide ‚Lat‘, einem älteren englischen Paar und uns besteht, fuhr per Boot ans andere Flussufer, um dort Baumpflanzen aus einem Einheimischendorf abzuholen. Dann ging es ein kleines Stück stromaufwärts, wo wir auf einem ehemals gerodeten Stück Waldboden, unseren Baum pflanzten. Jeder Baum bekommt eine eigene Nummer und via eMail kann man sich zukünftig immer wieder nach dem Zustand seiner eigenen Pflanze erkundigen.






Nach der anstrengenden Neupflanzung fuhren wir wieder in das Dorf zurück, wo wir nach einer kurzen Führung ein gutes, von den Frauen des Dorfes gekochtes, Mittagessen zu uns nahmen.








2016-05-22 Von Sukau nach Abai

Heute stand wieder ein Quartierwechsel auf dem Programm. Vormittags ging es von der ‚Sukau Riverside Logde‘ ca. eine Stunde Fahrt mit einem überdachten Boot dem ‚Kinabantangan‘ stromabwärts bis zur ‚Abai Dschungellodge‘.

Es war eine nette Fahrt bei Sonnenschein und prächtiger Naturkulisse.





Die neue Lodge wirkt wie eine Kopie der vorigen Lodge. Ist auch kein Wunder, da der Betreiber der Gleiche ist. Nach einer Willkommenserfrischung bezogen wir die Zimmer und konnten uns bei einem kleinen Rundgang mit den Örtlichkeiten und den Bewohnern vertraut machen.